Samstag, 27. August 2011

Über Muhu nach Saaremaa

Viel Landschaft wenig Menschen und dann mit der Fähre auf die Insel Muhu. Weiter über den Damm nach Saaremaa. Übernachten heute nobel am SPA-Hotel mit Blick auf die Bischofsburg und den kleinen Hafen in Kuressaare. Den ganzen Tag kein Wölkchen. Zufällig werden wir am Abend Zeuge einer uralten Tradition: direkt am Wasser wird nach alter Tradition ein Feuer abgebrannt.

unser Campingplatz mit nordischem Fläir in Haapsalu

die Fähre nach Muhu

fährt mehrere Male am Tag

ein bischen wie auf der Titanic …

ein lebendes Museumsdorf in Koguva auf Muhu

alle Häuser sind Privathäuser

Treckerdenkmal

der alte Dorfcharakter hat sich bis heute erhalten




die guten Zeiten sind vorbei

lebendes Museum

von Muhu geht es über einen Damm nach Saaremaa

an der Ostseeküste

Kitesurfing-Paradies an der Ostsee
unser Übernachtungsplatz am Spa-Hotel in Kuressaare

am letzten Samstag im August brennen an der ganzen Küste Feuer,
aus Respekt gegenüber dem Meer - ist eine uralte Tradition

Freitag, 26. August 2011

… schon wiiiiieder Museum … - Vabaöhumuuseum

Ein letzter Blick auf die Revaler Stadtmauer mit ihren mächtigen Zipfelmützentürmen und dann verabschieden uns an diesem Vormittag die alten Holzhäuser am Tallinner Stadtrand. Bis zum größten Freilichtmuseum Estlands, direkt an der Ostsee, sind es nur 8 km.
Hier erwarten uns ca. 90 wiederaufgebaute Häuser aus allen Regionen Estlands. Alles sind Blockhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Erstmal sehen alle gleich aus, aber wenn man genau hinschaut, gibt es doch Unterschiede und man kann so mansches Kuriosum entdecken. Ausgestattet sind sie mit den üblichen bäuerlichen Möblierungen und Haus- und Wirtschaftsgeräten.  Jedes Haupthaus wird betreut von einer netten Aufpasserin in Tracht, fast alle arbeiten nebenbei an irgendeiner traditionellen Handarbeit. An jedem Gebäude gibt es sehr ausführliche Informaationstafeln mit Text, Grundriß und Ansichtszeichnung.
In nur wenigen Stunden haben wir das Wichtigste gesehen (sind ja nur 90 ha Museumsgelände) und gegen  5 am Nachmittag starten wir die 100 km nach Haapsaluu, an der Westküste Estlands.

die Talliner Stadtmauer mit ihren berühmten Türmen

alte Talliner Holzarchitektur

das Freilichtmuseum tallin liegt direkt an der Ostsee
gleich im ersten Haus ein Kuriosum: die unteren Balken der Bohlenwand
bestehen aus dicken Baumstämmen, deren Wurzel gleichzeitig den Türpfosten bildet

und dann auch noch eine aufgehängte Schiebetür, '
der gesamte Mechanismus aus Holz

die offene Feuerstelle

neben dem wohnhaus steht die Sommerküche

Wasser gibts aus dem Ziehbrunnen

ganz schön archaisch, diese Blockhäuser

estnische Schuh-Stickkunst

eine Heuscheune mit nur dieser Heuluke

traditionelle Bierkrüge - Bier spielt schon immer eine große Rolle in Estland

diese Feuerstellen heizen meistens die Nebenkammer mit

Speichergebäude

Wohnhaus aus dem 20. Jahrhundert - auch ein Blockbau

in der Blockbau-Kirche werden auch die entsprechenden Rituale zelebriert

warten vor der Kirche - auf mich

Blockbau-Kirche

die Museumsgebäude sind in die Landschaft eingebettet

Vorhalle vor dem Wohnbereich


ein Holzschornstein, der unter dem Dach endet

das einzige Haus, an dem Farbe eine Rolle spielt

Baumstamm-Hundehütte

zu jedem Hof die Einfriedung aus der entsprechenden Region

Giebelzier

Traktorsteinzeit

schon wieder warten …

Steinmauer von den Inseln Estlands

Fischernetz-Hütte, der Blockbaukasten ist nach oben offen

die Netzhütten

drei Bockwindmühlen aus verschiedenen Regionen Estlands



Donnerstag, 25. August 2011

2. Tag in Tallinn: mittelalterliche Häuser und viele Kirchen

Mit dem Bus fahren wir in die Innenstadt. Wir haben einen Stadtplan und wollen uns heute ein paar markante Punkte anlaufen, die wir gestern nicht geschafft haben - mußten ja erst einmal die Stadt verstehen. Die Altstadt wird bestimmt von zahlreichen Kirchen und vor allem von zahlreichen erhaltenen mittelalterlichen Handelshäusern, im Erdgeschoß mit einer großen Halle und die oberen Geschosse zur Lagerung von Waren, sieht man an den Luken und dem Kran darüber. Einige sind gut restauriert und sogar mit sehr informativen Hinweistafeln versehen, bei vielen anderen gibt es noch einiges zu tun. Nach meinem ersten Eindruck wird hier sehr sensibel und verantwortungsvoll mit der historischen Baukultur umgegangen - ist ja auch ein wichtiger Faktor für die vielen Touristen aus aller Welt. die Kreuzfahrtschiffe waren heute noch größer als gestern.
Und dann die Kirchen. Meistens in schlechtem Zustand: abgeblätterte Farbe, feuchte Wände, abgeplatzter Putz. Viele jahrzehnte sind sie wohl nur notdürftig gepflegt worden. Die orthodoxe Basilika aus dem 18 Jh. ist im besten Zustand - hier war auch richtig Leben.
Unseren sightseeing-marathon haben wir dann im Restaurant Peppersack (das mit dem Familienwappen) mit einem leckeren Essen beendet. Jetzt haben wir auch erstmal genug von Stadtbesichtigungen. Morgen gehts wieder in die Natur, in freilichtmuseum und danach sind wir dann reif für die Insel. Auf Saaremaa (Ösel) wollen wir die letzten Tage dieser Reise nur noch entspannen.


noch eh wir in die Altstadt kommen, begegnet uns
diese marode Holzarchitektur

hinein ins Besichtigungsvergnügen - im Hintergrund der Rathausturm

100 m Blumenstände

eine der kleinen unbeachteten Seitengassen

Kirchenkunstausstellung in einer der Kirchen -
der berühmte Totentanz von dem bekannten Künstler Bernt Notke

Wappenschilder der Revaler von-und-zu

Sonnenanbeter

die Stadtmauer, von der noch über ein Kilometer erhalten ist

Sitz des estnischen Parlamentes

die orthodoxe Basilika

Blick in die Kuppel (fotografieren verboten)

… und die üblichen Devotionalien
Die Domkirche auf dem Domberg war die Kirche der Kaufleute 

in der Domkirche …

 … die Wände voller Wappenschilde, je wichtiger umso größer

Blick von der Oberstadt in die Unterstadt

vier Touries

über den Dächern von Tallinn

die "Drei Schwestern", berühmtes mittelalterliches Hausensemble

Portal der linken Schwester

Haus der "Großen Gilde"

… und das Portal desselben

auf unserem heimweg werden wir von diesen Segway-Fahrern überholt,
die Dinger kann man hier mieten für 32 € die Std.