Mit einem schönen Sonnenaufgang laufen wir morgens um 8 in den Hafen Rostock ein. Und dann gibt's auf dem Rostocker Marktplatz ein leckeres Frühstück und Zeit für einen ein paar Fotos der historischen Marktplatzarchitektur und die Besichtigung der Marienkirche ist auch noch -wo wir schon mal hier sind …
… unterwegs ins Baltikum
Reisenotizen einer Tour durch Polen, Litauen, Lettland und Estland
Samstag, 3. September 2011
Freitag, 2. September 2011
"Zwischenlandung" in Helsinki
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| Ankunft in Finnland |
In Helsinki kommen wir um 13 Uhr an und die Fähre nach Rostock legt erst um 18.30 ab. So haben wir noch Zeit spontan mitten in Helsinki vor dem Rathaus-Hafen über einen Markt zu schlendern. Ist natürlich ein Tourimarkt mit sämtlichen Andenken, die ein Finne verkaufen kann. Da wird Frau natürlich fündig …
Donnerstag, 1. September 2011
Hüvasti Eesti (Auf Wiedersehen Estland)
Mittwoch, 31. August 2011
Traurig – unser letzter Tag in Estland
Heute bin ich wieder gesund und die Kamera mußte schon wieder fast 300 Fotos machen.
Leider war heute unser letzter Estlandtag, hätten gerne nocmal 4 Wochen drangehängt – es gibt ja noch soooviel hiert zu entdecken. Naja, vielleicht in ein paar Jahren, mit unseren üppigen Renten.
Zuerst mußte ich mir heute noch die Festung in Kuressaare ansehen, aber nur von außen. Ist eigentlich eine Bischofsburg, schon im 14. Jh. gegründet.
Dann noch mal eben das Haus finden, in dem Johann Berendt Brockhausen der Getreidehändler gelebt haben soll.
Weiter Richtung Fähre. Ein Hinweisschild lockt uns zu einer besonderen sehenswürdigkeit. Ein meteoritenkrater von ca. 100 m Durchmesser, der hier vor 4000 Jahren entstanden ist. – ist mal was anderes …
Ettje kann auch gleich noch ein Souvenir kaufen, eine Schüssel aus Dolomit,, ist ein Gestein aus Meeresablagerungen, das hier abgebaut wird und das sich leicht bearbeiten läßt, zu Gegrauchsgegenständen.
Nun noch an der berühmten Bockwindmühle auf Muhu angehalten und dann das Highlight des Tages, die Kirche in Liiva, eine der schönsten ländlichen Kirchen in Estland. Das Gotteshaus ist verschlossen. Ich frage mich durch und finde die Frau mit dem Kirchenschlüssel, die mir auch gerne aufschließt. 1267 wurde die Kirche das erste Mal erwähnt und die freigelegten alten Kalkmalereien soll ein Künstler aus Gotland angefertigt haben. Die Kirche hat mich gleich an die Landkirchen auf Gotland erinnert, würde gut dorthin passen.
Um vier erreichen wir die Fähre aufs Festland und dann sind es nur noch 150 km bis Tallinn.
Ein schönerTag. Nichts geplant und viel gesehen.
Leider war heute unser letzter Estlandtag, hätten gerne nocmal 4 Wochen drangehängt – es gibt ja noch soooviel hiert zu entdecken. Naja, vielleicht in ein paar Jahren, mit unseren üppigen Renten.
Zuerst mußte ich mir heute noch die Festung in Kuressaare ansehen, aber nur von außen. Ist eigentlich eine Bischofsburg, schon im 14. Jh. gegründet.
Dann noch mal eben das Haus finden, in dem Johann Berendt Brockhausen der Getreidehändler gelebt haben soll.
Weiter Richtung Fähre. Ein Hinweisschild lockt uns zu einer besonderen sehenswürdigkeit. Ein meteoritenkrater von ca. 100 m Durchmesser, der hier vor 4000 Jahren entstanden ist. – ist mal was anderes …
Ettje kann auch gleich noch ein Souvenir kaufen, eine Schüssel aus Dolomit,, ist ein Gestein aus Meeresablagerungen, das hier abgebaut wird und das sich leicht bearbeiten läßt, zu Gegrauchsgegenständen.
Nun noch an der berühmten Bockwindmühle auf Muhu angehalten und dann das Highlight des Tages, die Kirche in Liiva, eine der schönsten ländlichen Kirchen in Estland. Das Gotteshaus ist verschlossen. Ich frage mich durch und finde die Frau mit dem Kirchenschlüssel, die mir auch gerne aufschließt. 1267 wurde die Kirche das erste Mal erwähnt und die freigelegten alten Kalkmalereien soll ein Künstler aus Gotland angefertigt haben. Die Kirche hat mich gleich an die Landkirchen auf Gotland erinnert, würde gut dorthin passen.
Um vier erreichen wir die Fähre aufs Festland und dann sind es nur noch 150 km bis Tallinn.
Ein schönerTag. Nichts geplant und viel gesehen.
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| die Festung in Kuressaare … |
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| … ist eine Bischofsburg und wurde in sieben Jahrhunderten einige Male umgebaut |
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| Verteidigungsturm der Festungsanlage |
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| vor der Festung dieses stilvolle Jahrhundertwende-Haus |
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| Das Haus unseres Vorfahren Brockhausen … |
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| wie oft er wohl diese Türklinke in der Hand hatte ... |
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| voe 4000 Jahren formte ein Meteorit diesen Krater |
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| Souvenir muß sein |
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| gesehen |
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| steht neben der Bockwindmühle … |
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| Blockbau |
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| das dazugehörige Wohnhaus |
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| wieviel Zaunpfähle könnte man mit allen Stahlhelmen der Welt vor Verwitterung schützen … |
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| die berühmte Bockwindmühle von Muhu - es ist aber nicht die Einzige |
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| Zeit vergeht … |
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| Kirche in Liiva auf Muhu, 13. Jh.? |
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| schlicht, wie alle diese alten nordischen Kirchen |
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| freigelegte Kalkmalereien |
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| das war unser Inselabenteuer |
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| Aprilwetter im August |
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| wieder "zu Hause" in Tallinn |
Dienstag, 30. August 2011
Schlumpern im Regen
Wir haben doch nicht den gesamtem Platz für uns - am Abend kam noch ein rollendes Hotel. Das ist ein Bus mit Anhänger, mit 42 Schlafboxen. Es gibt sogar Doppelkabinen für Paare. Soll man ganz bequem und komfortabel drin nächtigen können, wurde mir erzählt. Für solche Tour muß man ganz schön fit sein, da das eigentliche Leben ja im Freien stattfindet.
Das Wetter ist jetzt total besch… da macht das Schlumpern richtig Spaß. Zum Glück hatten wir die ersten drei Wochen Top Wetter.
Das Wetter ist jetzt total besch… da macht das Schlumpern richtig Spaß. Zum Glück hatten wir die ersten drei Wochen Top Wetter.
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| unser Platz, noch für uns alleine |
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| 42 Schlafboxen auf Rädern |
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| als allererstes wurde ausgeschwärmt und Feuerholz gesammelt, für die Feuerschale. 2 ältere Damen zogen derweil über ihre Mitreisenden her |
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| abends noch ein Spaziergang an die 300 m entfernte Ostsee |
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| Wacholder und Kiefern wachsen hier … |
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| … und ein Gewitter zieht auf |
Samstag, 27. August 2011
Arensburg (Kuressaare) auf Ösel und ein Friedhofsbesuch
Nach einem Frühstück beim "Tiger von Eschnapur", kurze Visite bei der Touristinfo in Kuressaare, dort bekomme ich freundlicherweise eine Campingplatzliste der hiesigen Gegend ausgedruckt.
Das Büro ist im ehemaligen Rathaus von Arensburg, ein stattliches Gebäude aus dem Jahr 1670, das aufwändige Portal ist von 1786/87. Von 1846 - 1931 gab es einen Turm (s. Zeichnung) der von einem Kaufmann Georg Adolf Brockhausen gestiftet worden sein soll. Heute diskutiert man eine Wiedererrichtung des Turmes.
Am Stadtrand von Arensburg liegt der alte, aber immer noch benutzte Friefhof Kudjape, "wildromantisch" (falls man das so sagen darf) unter hohen Bäumen - und die Natur arbeitet daran, sich alles wieder zurückzuholen.
Da wir einen Lageplan haben, finden wir ohne große Sucherei das Brockhausensche Erbbegräbnis. In einer Reihe Grabhügel steht ein steinernes Kreuz ohne Arme (sind abgebrochen) aber das eingemeißelte Familienwappen auf dem Sockel ist noch gut erhalten. Auf der großen schweren (Gruft?)Grabplatte lassen sich verwitterte Schriftzüge erkennen, aber nicht wirklich entziffern. Hier die Information aus der Familienchronik: „Erbbegräbnis der Familie Brockhausen - Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe“
Wenn ich das richtig in der Chronik verstanden habe, ist es die Grabstätte von "Johan Berend Brockhausen, * 25.12.1787, + 27.5.1836, ab 1831 Bürgermeister von Arensburg auf Oesel und sehr reicher Getreidehändler."
Bei einem anschließenden Gang über den alten Friedhof konnten wir dann noch die vielfältige Begräbniskultur der Vergangenen Zeiten auf uns wirken lassen …
Zurück in der Wirklichkeit, schnell noch bei RIMI (das ist der große Supermarkt in jeder Stadt, ähnlich wie Real in D) das Nötigste eingekauft und dann die 15 km bis zum Campingplatz Tehumardi. hier sind wir 50 % der Camper.
Das Büro ist im ehemaligen Rathaus von Arensburg, ein stattliches Gebäude aus dem Jahr 1670, das aufwändige Portal ist von 1786/87. Von 1846 - 1931 gab es einen Turm (s. Zeichnung) der von einem Kaufmann Georg Adolf Brockhausen gestiftet worden sein soll. Heute diskutiert man eine Wiedererrichtung des Turmes.
Am Stadtrand von Arensburg liegt der alte, aber immer noch benutzte Friefhof Kudjape, "wildromantisch" (falls man das so sagen darf) unter hohen Bäumen - und die Natur arbeitet daran, sich alles wieder zurückzuholen.
Da wir einen Lageplan haben, finden wir ohne große Sucherei das Brockhausensche Erbbegräbnis. In einer Reihe Grabhügel steht ein steinernes Kreuz ohne Arme (sind abgebrochen) aber das eingemeißelte Familienwappen auf dem Sockel ist noch gut erhalten. Auf der großen schweren (Gruft?)Grabplatte lassen sich verwitterte Schriftzüge erkennen, aber nicht wirklich entziffern. Hier die Information aus der Familienchronik: „Erbbegräbnis der Familie Brockhausen - Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe“
Wenn ich das richtig in der Chronik verstanden habe, ist es die Grabstätte von "Johan Berend Brockhausen, * 25.12.1787, + 27.5.1836, ab 1831 Bürgermeister von Arensburg auf Oesel und sehr reicher Getreidehändler."
Bei einem anschließenden Gang über den alten Friedhof konnten wir dann noch die vielfältige Begräbniskultur der Vergangenen Zeiten auf uns wirken lassen …
Zurück in der Wirklichkeit, schnell noch bei RIMI (das ist der große Supermarkt in jeder Stadt, ähnlich wie Real in D) das Nötigste eingekauft und dann die 15 km bis zum Campingplatz Tehumardi. hier sind wir 50 % der Camper.
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| Frühstück |
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| dieses kleine Lokal wird wohl von den Enkeln Bhagwans geführt … |
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| ein Bürgersteig für Blumenkinder |
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| Arensburg hat auch alte Architektur |
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| Das Rathaus in Kuressaaree |
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| …das Rathausportal |
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| Rathaus mit dem von G.A. Brockhausen gestifteten Turm (Zeichnung aus dem Familienarchiv Brockhausen) |
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| der Rathausturn im Bild |
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| Holzarchitektur … |
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| … wohlhabender Bürger |
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| richtig alt, 1640 |
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| nicht ganz so alt |
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| der Eingang (datiert 1780) zum alten Friedhof von Kudjape |
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| Friedhofsmauer |
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| Jugendstil |
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| auch auf dem Friedhof sind nicht alle gleich |
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| Das Erbbegräbnis Brockhausen |
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| das Familienwappen auf dem Sockel des Kreuzes |
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| der Text auf der Grabplatte ist nur mit Mühe bei entsprechendem Licht zu lesen |
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| Kreuzsockel vor dem Grabhügel |
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| auf den Grabhügel führt eine Treppe |
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| Grabkultur … |
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| … aus vergangenen Zeiten… |
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| die Reihe mit dem Familiengrab (der kleine Sockel) |
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| neben dem alten Friedhof … |
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| … ein Soldatenfriedhof des 2. Weltkrieges |
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| schlumpern … |
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